ECCErlanger Campingclub e.V. im ADAC

Ausfahrten 2022

Führung auf der Cadolzburg, Besuch Confiserie Riegelein


Burg-Modell (von oben)

Nachbau eines Bettes
Dieser Termin war schon vor einigen Jahren geplant und musste aber bedingt durch Corona immer wieder verschoben werden. Aber nun war es so weit. Mit 22 Teilnehmern konnten wir dieses Mal die sehr interessante und außerordentlich geschichtsträchtige Burg besichtigen. Sie darf zu Recht als eine der Wiegen der deutschen Geschichte bezeichnet werden. Selbst die preußischen Könige finden in ihrem Stammbaum Cadolzburg (weitere Infos dazu). Die Burg wurde nie eingenommen und hätte den 2. Weltkrieg beinahe auch unbeschädigt überlebt. Als die Amerikaner im April 1945 jedoch das Gebiet auf dem Weg nach Nürnberg passierten, wurden sie von der Burg beschossen und schossen zurück. Die Burg brannte danach innerhalb von drei Tagen total aus. Lange Zeit fristete sie danach ihr Leben als Ruine bis der Landtag 1979 den Wiederaufbau beschloss. Dieser wurde erst 2017 abgeschlossen. Relikte aus alten Zeiten gibt es in der Burg keine mehr, sie sind alle verbrannt. Da auch die alten Unterlagen nicht mehr exisitierten wurde die Burg so wieder aufgebaut wie man es vermutete. Alte Fotos waren die einzigen Vorgaben. Aber der Aufbau ist gut gelungen und die Burg durchaus einen Besuch wert.


Schokoladen-Osterhasen
Im Gasthaus „Zur Post“ zur Post konnten wir uns dann von der mehr als einstündigen Führung wieder erholen. Von hier aus ging es danach das kurze Stück zur Confiserie Riegelein. Hier sahen wir in der Gläsernen Manufaktur wie Schokoladen-Osterhasen entstehen. Und im angrenzenden Werksverkauf konnten diese dann auch käuflich erworben werden.

Danach war der Ausflug beendet und wir gingen alle zurück zu den Fahrzeugen. Es war ein sehr lehrreicher Tag.


Ancampen auf dem Cpl. Bamberg


Dampfeisenbahn im Einsatz
Unser Ancampen 2020 fand auf dem Campingplatz in Bamberg statt, allerdings bedingt durch die häufigen Covid-19-Lockdowns mit zwei Jahren Verspätung. Am Freitag war Anreise und wir trafen uns in der Hofmannsklause zum Abendessen.

Am Samstag besuchten wir ein Hopfen und Bier-Seminar im Hopfengarten in Bamberg. In der nach eigenen Angaben kleinsten Brauerei Bambergs gab es nicht nur gutes Bier sondern auch eine gute Brotzeit, sehr viele Informationen rund ums Bier und ein schmackhaftes Mittagessen. Vieles konnte man auch käuflich erwerben. Alles sehr interessant und abwechslungsreich. Den Nachmittag waren wir wieder auf dem Campingplatz zur Kaffeetafel.

Der Sonntag, 1. Mai, stand ganz im Zeichen der Fränkischen Dampfeisenbahn. Diese fährt von Ebermanstadt nach Behringersmühle und zurück. Wir waren standesgemäß schon mit Bus und Bahn von Bamberg angereist und fuhren auch so danach wieder zum Campingplatz zurück. Für unsere geplante Kaffeetafel hatte der Club ausreichend Kuchen geordert, sodass es hier auch nur zufriedene Gesichter gab.

Am Montag fuhren wir in die Gaustadt. Hier stand früher eine große Spinnerei, die mit Wasserkraft angetrieben wurde. Die Spinnerei ist schon lange Geschichte. Auf diesem Grundstück fand zuerst die Landesgartenschau statt und inzwischen sind hier viele Wohnungen, hauptsächlich für junge Leute und Studenten, errichtet. Einzig das Wasserkraftwerk ist noch vorhanden und produziert Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Heute stand die Besichtigung des Bamberger Müllheizkraftwerks an. Das Wetter war prima, sodass wir das Ganze in 2 Gruppen durchführen konnten. Obwohl bedingt durch eine laufende Inspektion, in der ein Verbrennungsstrang komplett und intensiv geprüft wurde, sehr viel los war, gaben sich die Verantwortlichen alle Mühe, uns das Ganze zu erklären.
Anschließend gingen wir ins daneben liegende Kompostwerk, wo uns genau erklärt wurde, wie aus diversen Grüngutabfällen sehr gute Pflanzenerde erzeugt wird.

Die Besichtigung der Kläranlage wurde abgesagt: zuviele Corona-Fälle dort. Da so schnell kein Alternativprogramm organisiert werden konnte, hatte jeder an diesem Tag frei.

Am letzten organisierten Tag der Ausfahrt besuchten wir zuerst den Schaukräutergarten Mussärol. Hier erfuhren wir sehr viel über professionell angebaute Kräuter. Das Wetter war so schön, dass sich die meisten vor der Rückfahrt noch ein Eis in der in der Nähe liegenden Eisdiele gönnten. Dann ging es mit dem Bus wieder zum Campingplatz zurück.
Am Abend gabe den obligatorischen Abschiedsabend mit gemeinsamem Essen und Musik. Als besonderen Gast konnten wir den Vorsitzenden des ADAC Nordbayern, Herrn Herbert Behlert mit Ehefrau, begrüßen. Er stand auch für die diversen Fragen der Teilnehmer zur Verfügung.

Am Freitag war dann alles wieder zu Ende; Verabschiedung mit gemeinsamem Frühstück, Abbauen und nach Hause fahren. Wie immer wurden auch viele Bilder gemacht. Diese gibt es wieder in unserem Fotoalbum.


Sommerausfahrt nach Ottobeuren

Abcampen auf dem Campingpark Wertheim-Bettingen


©2022‹rainer@treveri.de
228213 Besucher seit 25.01.2001, 49 heute, 56 gestern
dotforward webhosting Get Firefox - XHTML 1.1 - CSS