ECCErlanger Campingclub e.V. im ADAC

Ausfahrten 2018

Ancampen auf dem Cpl. Würzburg-Estenfeld

Dieses Jahr war mal wieder der ECC mit der Ausrichtung des Ancampens der bay. ADAC-Campingclubs an der Reihe. Als Ziel hatten wir uns Würzburg ausgewählt, zudem in dieser Stadt in diesem Jahr die Landesgartenschau stattfindet.

Die Anreise erfolgte am Samstag, dem 28.04.2018. Das Wetter war recht ordentlich. Es wehte zwar ein unangenehm kalter Wind aus Ost, aber der Sonnenschein ließ doch eine gemeinsame Kaffeetafel zu, zumindest für diejenige, die schon da waren. Abends trafen sich alle in der TSG-Sportgaststätte "Auf der Höh" gleich neben dem Campingplatz.

Am nächsten Morgen war die offizielle Eröffnung an der Clubfahne. Danach ging es ein kurzes Stück zu Fuß zur Bushaltestelle und mit dem sehr gut ausgebauten ÖPNV-Netz nach Würzburg. Von der Schiffsanlegestelle fuhren wir nach Veitshöchheim. Nach dem Mittagessen im Restaurant Kaskade in den Mainfranken-Sälen konnten wir uns noch das Museum anschauen. Die Säle sind durch die jährlich stattfindende Fernsehsendung "Fastnacht in Franken" sehr bekannt. Danach liefen wir gemeinsam zu Schloss in Veitshöchheim. Geplant war eine Führung durch den Rokokogarten. Diese musste aber leider ausfallen, da die beim Veitshöhheimer Touristikbüro bestellten Fremdenführer nicht erschienen. Also konnte jeder noch auf eigene Faust den Park erkunden. Wenn man hier mal den Rasen mähen und die Teiche von den vielen Algen befreien würde, würde er gleich besser aussehen. Als nächsten Höhepunkt hatten wir eine Sonderfahrt mit der "Stadt Würzburg" von Veitshöchheim nach Randersacker. Ein Traum bei diesem herrlichen Wetter, sodass die meisten auf dem Oberdeck Platz nahmen. Dadurch dass wir das ganze Schiff für uns hatten, gab es auch keine Platzprobleme. In Randersacker gingen wir gleich zum Weingut Steigerwald. Hier gab es eine umfangreiche Winzerbrotzeit sowie eine Verkostung von 6 Weinsorten. Wer Wein kaufen wollte hatte hier den Service, dass dieser am nächsten Tag auf den Campingplatz geliefert wurde. Da die Teilnehmer ja für die nicht stattgefundene Führung im Rokoko-Garten bezahlt hatten, wurde hier für jede Einheit eine große Flasche Rotling gekauft und ebenfalls am nächsten Tage geliefert. Mit diesem Ersatz waren alle einverstanden. Nach der Weinprobe ging es wieder mit den Bussen des ÖPNV zum Campingplatz zurück.

Der nächste Tag sollte eigentlich der Höhepunkt der Veranstaltung sein - ein Besuch der Landesgartenschau. Leider war es die letzten Tage zu kalt gewesen, sodass wir eigentlich zu früh auf dem Gelände waren. Es war noch vieles unter der Erde und traute sich nicht heraus. Auch heute waren die Temperaturen nicht unbedingt ideal. Es hatte in der Nacht geregnet, jetzt blieb es zwar weitestgehend trocken, aber es war einfach zu kalt. Gestern waren noch die ganz Harten im Main geschwommen, heute war das kein Thema mehr. Aber die Organisatoren haben sich viel Mühe gegeben und in ein oder zwei Monaten ist ein Besuch dort sicherlich empfehlenswert. Da deshalb doch schon viele wieder bald auf dem Campingplatz waren, konnten wir eine gemeinsame Kaffeetafel durchführen.

Am Dienstag, dem 01. Mai durften wir uns von einer Fremdenführerin die Schönheiten der Stadt erklären lassen. Sie machte das wirklich sehr gut und hatte auch einige historische Bilder dabei. Nach diesen Eindrücken ging es wieder zum Campingplatz zurück. Hier bauten die Damen des ECC dann mit ihren selbstgebackenen Kuchen eine Tafel auf. Es war genug da und jeder konnte essen, soviel er wollte. Aber der Ansturm aufs Kuchenbuffett hielt sich in Grenzen. Wusste doch jeder, dass es am Abend das gemeinsame Abendessen in der Sportgaststätte geben würde. Dieses wurde zu den geselligen Klängen eines Alleinunterhalters eingenommen. Als Vertreter des ADAC Nordbayern war Herr Harald Walter mit Gattin gekommen. Für ihn ein Heimspiel, da er nur wenige 100m davon entfernt zuhause ist. So ging dieser Tag ruhig und harmonisch zu Ende.

Am nächsten Tag war schon wieder Abreise für unsere Gäste angesagt. Nach einer deftigen Weisswurst-Brotzeit (es gab auch Wienerle) fuhren diese wieder nach Hause. Vom ECC waren bereits am Vortag aus beruflichen Gründen einige abgereist.
Für die restlichen ging es nun mit Ancampen des ECC weiter. Für den Nachmittag waren in der Main-Post angemeldet. Hier erfuhren wir alles, was zum Druck einer Zeitung benötigt wird und konnten den Anlauf der Druckerpressen um 17 Uhr noch live miterleben. Danach ging es wieder zum Campingplatz zurück. Hier waren bei unserer gemeinsamen Kaffeetafel noch die Reste von gestern zu vernichten ;-)

Nach dem zwar informativen aber doch trockenem Zeitungsthema gestern wurde es heute feuchter und gemütlicher. Wir waren zu einer Bierverkostung mit Biermenü im Würzburger Hofbräukeller angemeldet. Kurz gesagt: es hat allen geschmeckt und satt wurden wir auch. Der Braumeister erklärte uns ausführlich die gereichten 6 Biere, danach konnten wir bei einem Bier unserer Wahl den Schweinebraten geniesen. Anschließend ging es gut gestärkt wieder zum Platz zurück. Auch heute gab es noch etwas Kuchen, aber heute haben wir dann wirklich alles geschafft.

Am Freitag ging es bereits früh nach Würzburg. Wir besichtigten das Mainfranken-Theater. Da dort später Proben zum neuen Stück "Nixon in China" anstanden, mussten wir die Probenräume bis 10 Uhr verlassen haben. Schneiderei, Bühnenbildmalerei und Perückenfabrikation waren nicht so zeitkritisch und kamen anschließend dran. Insgesamt konnten wir sehen, wie engagiert sich hier jeder einbringt. Allerdings, viel Geld kann man bei diesem Beruf nicht verdienen. Die Theater kämpfen um jeden Gast. Man sollte wirklich häufiger ins Theater gehen. Auch allein schon um dieses Engagement zu unterstützen. Nachmittags waren wir wieder auf dem Campingplatz und genossen die Sonne.

Der Samstag stand im Zeichen der Wissenschaft. Wir besuchten das Mathematisch-Informationstechnologische und Naturwissenschaftliche Didaktik-Center (MIND-Center) der Universität Würzburg. Hier konnten wir anschaulich und an selbst durchzuführenden Experimenten die verschiedenen Aspekte der Physik ausprobieren bzw. erleben. Am Nachmittag waren wir wieder auf dem Platz und genossen unseren letzten Nachmittag bei schönem Wetter.

Aber alles hat ein Ende, so auch diese sehr abwechlungsreiche Rallye. Am Sonntag früh war Verabschiedung und bis Mittag hatten alle den Platz verlassen. Natürlich wurden auch wieder sehr viele Fotos gemacht. Eine kleine Auswahl davon hat es auch auf unser Fotoalbum geschafft.


Sommerausfahrt auf den Campingplatz "Talblick" in Riedenburg

Die Anreise am Sonntag versprach eine ruhige Fahrt. Allerdings war durch die beginnenden Sommerferien trotzem einiges los auf der Autobahn. Trotzdem kamen alle ohne nennenswerte Staus auf dem Campingplatz an. Einer gemeinsamen Kaffeetafel stand also nichts im Weg. Aufgrund der großen Hitze fand das Ganze in einem schattigen Teil des Platzes statt.

Nach der offiziellen Begrüßung an der Fahne besichtigten wir am nächsten Tag die neben dem Campingplatz liegende Brauerei Riemhofer. Der Chef persönlich erklärte uns die Bierproduktion. Die Brauerei leidet ein bisschen unter ihrer Lage zwischen dem Berg, der durchführenden Straße und der Altmühl. Große Erweiterungen sind dadurch nur sehr schwer zu realisieren. Dadurch ist die Brauerei nur regional vertreten, das Bier ist aber gut. Am Ende der Führung konnten wir noch Bier kaufen. Der Weg zum Campingplatz war ja nicht weit, sodass viele von diesem Angebot Gebrauch machten. Für den Rest des Tages war nichts mehr geplant und einige erkundeten die Stadt. Es war heute auch nicht mehr so heiss und die Kaffeetafel konnte auf der Wiese stattfinden.

Am nächsten Tag ging es schon früh los. Mit einem Bus fuhren wir nach Weltenburg zur Besichtigung des dortigen Benediktiner-Klosters. Für 10 Uhr hatten wir eine Kirchenführung in der Abteikirche gebucht. Hier erfuhren wir sehr viel über die Entstehung aber auch die Renovierung nach dem Hochwasser vor einigen Jahren. Dass das Wasser etwa einem Meter hoch in der Kirche stand konnten wir uns nur schwer vorstellen. Zurzeit war der Wasserstand der Donau so niedrig, dass die Fahrgastschiffe das Kloster nicht anfahren konnten. Nach der Führung hatten wir noch genug Zeit, uns die Gegend anzuschauen bevor wir uns zum Essen in der Klosterschenke trafen. Hier ist nicht nur das Essen sehr gut, auch das Bier wird seinem hervorragendem Ruf gerecht. Nach dem Essen schlug das Wetter um, von Blitz, Donner, Regen und starkem Wind begleited. Eigentlich war geplant, mit dem Schiff nach Kelheim und von dort weiter nach Riedenburg zu fahren. Mangels Wasser wurde die Schifffahrt aber durch eine Busfahrt nach Kelheim ersetzt. Aber ab hier ging es dank Kanal und Schleusen wieder mit dem Schiff weiter. Einige kurze Gewitter hatten wir aber auch hier. Auf dem Campingplatz fand an diesem Tag keine gemeinsame Veranstaltung mehr statt.

Am Mittwoch spazierten wir zum Falkenhof im Schloss Rosenburg. Es liegt hoch über Riedenburg und man hat eine schöne Aussicht von dort. Das Museum zeigt viel über die Geschichte von Riedenburg aber auch über die Jagd mit Falken. Bei der Flugvorführung konnten wir die Vögel "im Einsatz" sehen. Von Milan bis Seekopfadler und große Geier war alles vertreten. Für die Zuschauer war dies eine interessante Veranstaltung, für die Tiere eine notwendige Übungseinheit. Zum Mittagessen hatten wir in der Gaststätte reserviert. Anschließend wanderten wir wieder zurück. Bis zu unserer obligatorischen Kaffeetafel waren die meisten auch wieder auf dem Platz.

Der nächste Tag führte uns zur historischen Waffen- und Hammerschmiede nach Hexenagger. Es ist ein lebendiges Museum, das heisst, altes wird ausgestellt, wenn notwendig wieder repariert und neues nach Bedarf erstellt. Die Schmiede ist noch voll funktionsfähig. Es ist die letzte Schmiede dieser Art in der Oberpfalz und ob sich dafür Nachfolger finden ist mehr als fraglich, eigentlich schade. Nach dieser ausführlichen und interessanten Führung fuhren wir wieder zum Campingplatz zurück. Hier war für den Nachmittag nichts mehr zentral geplant.

Am Freitag besuchten wir zuerst die Goldschmiede Ursus in Riedenburg. Der Goldschmid, Herr Eiter, erklärte uns sehr viel zum Thema Goldschmuck. Einige hatten auch kleinere Reparaturen an ihren mitgebrachten Schmuckstücken, die sofort ausgeführt wurden. Aber auch das ein oder andere Ausstellungsstück wechselte den Besitzer. Für einige ein schöner Tag ;-)
Als nächstes besuchten wir das nur wenige 100m entfernte Kristallmuseum. Dies beherbergt unter anderem die größte Bergkristallgruppe der Welt (7,8 to schwer, 2 x 3 m Grundfläche). Aber auch andere berühmte Edelsteine werden (z. T. als Replika) ausgestellt und die Geschichte dazu dokumentiert. Insgesamt sehr interessant und es dürfte wohl jeder Besucher neue Erkenntnisse bekommen. Für das Mittagessen war in der auf dem selben Grundstück liegenden Fasslwirtschaft reserviert und die meisten nutzten dies nach ihrem Museumsbesuch. Danach konnte jeder den restlichen Tag für sich frei gestalten.

Der letzte Tag auf dem Campingplatz führte uns zum Schulerloch. Hier handelt es sich um eine Tropfsteinhöhle zwischen Riedenburg und Kelheim. Sie wurde schon in Urzeiten als Wohnhöhle genutzt (bei konstant 9°C allerdings nicht sonderlich gemütlich) und ist nur in den Sommermonaten zu besichtigen. Im Winter dient sie den Fledermäusen als Winterquartier und ist deshalb gesperrt. Da die Räume sehr groß sind, finden hier auch Konzerte statt (warm anziehen!), da die Akustik in der Höhle ausgezeichnet ist. Zum Eingang der Höhle muss man einen längeren Weg bergauf gehen, hat aber dafür auch von hier einen schönen Ausblick aufs Altmühltal. Wir freuten uns jedenfalls, wieder im Warmen zu sein. Den Nachmittag verbrachten die meisten auf dem Campingplatz. Für das Abendessen hatten wir wieder in einer Gastwirtschaft in Riedenburg reserviert.

Für eine Sommerausfahrt war diese mit insgesamt 23 Personen sehr gut besucht. Allerdings waren nicht alle immer gleichzeitig da, sodass sich ein "Stamm" von etwa 16 Personen ergab. Auf alle Fälle eine erfolgreiche Ausfahrt, für die es in unserem Fotoalbum auch einige Bilder gibt.


Abcampen auf dem Campingplatz "Main-Camping" in Lichtenfels


die noch kleine Anfangsrunde
Das Abcampen fand mit wechselnder Teilnehmerzahl statt. Einige konnten aus persönlichen Gründen erst am Freitag kommen, sodass es am Anfang nur 5 Einheiten waren. Der Platz war wegen des Korbmarktes sehr voll. Camper, die nicht reserviert hatten, wurden abgewiesen. Die Parzellen sind klein, man steht eng zusammen, was uns aber nicht störte.

Die Anreise am Dienstag fand bei bestem Sommerwetter statt. Geplant war nichts aber eine Kaffeetafel fand natürlich statt.



bei den Bienenstöcken

in der Fuchsenmühle
Am Mittwoch fuhren wir zur Imkerei Banzgau. Bei einer Führung bei den Bienenstöcken auf einer Streuobstwiese erklärte uns Herr Arndt Hendrik viel über das Insektensterben, die Imkerei und über das Verhalten zu Bienen und Wespen und was jeder in seinem Garten gegen das Insektensterben machen kann.

Dann ging es zur Fuchsenmühle. Hier erhielten wir im Gasthaus erst mal eine kräftige Brotzeit (8,50 €/Person einschl. Führung, Getränke extra). Nach der Stärkung führte uns Herr Friedrich Müller durch die Mühle und wir erfuhren viel über den historischen Werdegang der Mühle.

Danach ging es noch zum Hof des Imkers, wo er uns aus Äpfeln frischen Saft presste und jeder ein Glas davon kosten konnte. Hier konnten wir dann auch Bio-Honig kaufen, was einige auch nutzten.
Traditionell fand am Nachmittag eine Kaffeetafel statt.


das Belegen der Kuchen

und hier das ess-fertige Ergebnis
Am nächsten Tag besuchten wir die Holzofenbäckerei Schauer in Bad Staffelstein-Uetzing. Wir machten hier beim Erlebnisangebot "Backe backe Kuchen" mit. Herr Schauer hatte für jeder Teilnehmer einen Teig vorbereitet, den jeder mit Zwetschgen belegen, nach Wunsch mit Zucker süßen und darauf vorbereitete Streusel streuen konnte. Während des Backens erklärte Herr Schauer eine Menge über das Brotbacken und seine Grundsätze, einen angesetzten 3-Stufen-Sauerteig ohne Zusatzstoffe zu verwenden und zeigte uns seine 3 mit Holz befeuerten Backöfen. Dann bekam jeder seinen fertigen Zwetschgendatschi mit und konnte auch noch im Laden Brote kaufen. Auch dies wurde gerne und reichlich angenommen.
Klar, dass mit den nun frischen Kuchen die Kaffeetafel bsonders schmeckte.



Räucherofen

Fisch-Mahlzeit
Am Freitag Morgen fuhren wir zur Fischzucht Seehof. Herr Krappmann erzählte uns eine Menge über den Beruf des Fischers, über die Konflikte mit Naturschützern sowie über die Fischräuber wie Fischreiher und Fischotter, deren Verluste man beim Besatz aber einkalkulieren könne. Dies funktioniert aber weniger bei den Kormoranen, die in kurzer Zeit einen Teich völlig leer fressen können. Dann zeigte er uns seine Becken für den Zwischenaufenthalt nach dem Fang und seine Fischräucheranlage. Danach konnten wir uns Räucherfische zum Essen bestellen und abschließend auch welche zum Mitnehmen kaufen.

so langsam sind fast alle da
Inzwischen waren wir 15 Personen und da fand natürlich auch wieder eine Kaffeetafel statt.



Impressionen vom Korbmarkt

Impressionen vom Korbmarkt
Samstag und Sonntag hatten wir kein spezielles Programm. Aber wir waren ja extra zum Korbmarkt gekommen und die meisten besuchten diesen auch an beiden Tagen. Jeder konnte sich dort seine noch offenen Korb-Wünsche erfüllen - es gab so ziemlich alles. Das meiste war auch zu kaufen, nur im Stadtschloss konnte man die Exponate nur besichtigen.

Handwerker bei der Arbeit
An vielen Ständen konnte man den Korbmachern auch bei der Arbeit zusehen und interessierte Zuschauer bekamen Antworten auf ihre Fragen.

Nach dem einige aus diversen Gründen schon am Sonntag abreisen mussten waren wir bei der offiziellen Verabschiedung an der Clubfahne am Montag nur noch 4 Familien. Insgesamt waren aber 8 ECC-Mitglieder (Einheiten) sowie ein Gast zumindest zeitweise dabei. Damit war die Ausfahrt doch noch recht ordentlich angenommen worden. Das Wetter hatte auch mitgespielt. Es war noch so warm, dass viele Freibäder ihre Saison noch um eine Woche verlängerten und wir für unsere Kaffeetafeln immer den Schatten suchten.


Führung im “Albrecht Dürer“-Flughafen in Nürnberg


am Treffpunkt
Am Montag, den 15.10.2018 trafen sich am “Albrecht Dürer“-Flughafen in Nürnberg 32 erwartungsvolle Personen zu einer Führung, die der “Erlanger Campingclub e.V. im ADAC“ organisiert hatte. Sie wollten den Flughafen mal von einer Seite kennenlernen, die dem Fluggast sonst verschlossen bleibt.

Nach dem Passieren der Sicherheitskontrolle bestiegen wir den Bus, mit dem uns der Fahrer Udo sicher über das Flugfeld bringen und der Flugplatzführer Kurt uns viel Interessantes über den Flughafen berichten sollte. Beide machten einen hervorragenden Job!



Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr

Löschfahrzeug
Als Erstes öffnete die Flughafen-Feuerwehr für uns ihre Tore, sodass wir einen Blick auf die Fahrzeuge mit Spezialeinrichtung werfen konnten, mit z.B. einer 30m langen Leiter, was der Länge einer Tragfläche eines Jumbo-Jets entspricht. Und es gibt sogar Fahrzeuge, die im Notfall schnell ein Rettungsloch in ein Flugzeug schneiden können, bevor die Besatzung die Notrutschen heraus klappen kann.



Schneeräumfahrzeuge
Auch für den Winter ist man schon gut gerüstet, was man an den bereitstehenden Enteisungs- und Schneeräumfahrzeugen sehen konnte.



Flugzeuge bei der Abfertigung

Landung
Weiter ging es an der Seite den Flugfeldes entlang. Wir sahen einige Flugzeuge aus nächster Nähe mit den typischen Abriebwolken beim Aufsetzen landen und erfuhren viel über den jeweiligen Flugzeugtyp, die Zahl der Sitzplätze und die Fluggesellschaft.



anheben und zurückdrücken
Ebenso sahen wir Maschinen beim Starten, wie sie erst mit dem Bugrad und dann mit dem Hauptfahrwerk abheben, welches dann auch unmittelbar darauf eingeklappt wird. Auch das Anheben einer startbereiten Linienmaschine am Bugrad, um sie rückwärts zu schieben, was mit einem Spezialfahrzeug geschah, konnten wir beobachten sowie auch das Einweisen auf den Parkplatz und das Anschließen des Stromkabels, damit das Triebwerk ausgeschaltet werden konnte.


alter Tower

neuer Tower
Wir sahen den alten und den neuen Tower, einen der beiden Rettungshubschrauber und viele parkende Linien- und auch Privatflugzeuge und erfuhren auch viele Einzelheiten dazu. Nur als wir die Anschaffungs-Preise dieser Maschinen hörten, wurde uns leicht schwindelig.



Start-/Landebahn
Zum Schluss bekamen wir vom Tower die Genehmigung, mit unserem Bus ein Stück auf der Landebahn zu fahren. Hier konnten wir die volle Landebefeuerung bewundern, die sonst nur der nachts landende Pilot zu sehen bekommt.


Nach der Führung
Wir haben alle sehr beeindruckende Einblicke und Informationen über den Flughafenbetrieb bekommen und werden als Fluggast in Zukunft sicher vieles mit anderen Augen und mit mehr Verständnis sehen. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei unserem Busfahrer Udo und unserem Flughafenführer Kurt, die wirklich alles Erdenkliche getan haben, um uns eine vielseitige und interessante Flugplatzführung zu ermöglichen.


Besuch des Meerrettich-Museums in Baiersdorf


Meerrettich-Beet

die ausgegrabene Wurzel
Wann man in Baiersdorf angefangen hat, Meerrettich anzubauen ist nicht überliefert. Die erste Erwähnung ist die Gründung der Firma Schamel 1846 als Meerrettich-Großhandel. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war das Frankenstädtchen Baiersdorf als „die Stadt des bayerischen Meerrettichs“ weithin bekannt. Die Idee, genussfertigen Meerrettich im Glas anzubieten, hatte Johann Jakob Schamel im Jahr 1914. Meerrettich in Gläsern abgefüllt anzubieten war damals revolutionär und ersparte seiner Kundschaft das tränenreiche Reiben der beißend-scharfen Wurzel. Mit der Bezeichnung „Erste Bayerische Meerrettichfabrik“ ließ er den Namen Schamel registrieren.


Meerrettich-Pflanze

Werkzeuge und Arbeitsbedingungen
Dies war in der Judengasse in Baiersdorf. Hier befindet sich heute das Meerrettich-Museum, die Produktion selbst ist in einem Industriegebiet am Ortsrand. Dieses Museum ist zwar klein aber es zeigt alle Schritte, die zur Meerrettich-Produktion benötigt werden. War es früher noch harte Arbeit (die Frauen hatten den ganzen Tag eine Atemschutzmaske auf), ist dies heute dank Automatition deutlich einfacher. Diese Produktionsstätten darf man zwar bedingt durch die Hygienevorschriften nicht besichtigen, aber im Museum werden entsprechende Filme gezeigt. Insgesamt werden dadurch die meisten Fragen schon beantwortet.


alle lauschen den Erklärungen
Aber wir hatten auch noch eine Führung, bei der auch noch die restlichen Fragen geklärt werden konnten. Alles in allem: ein kleines aber feines Museum, das für richtige Meerrettich-Liebhaber fast Pflicht sein sollte.

Ach ja, Meerrettich ist auch unter dem Namen "Kren" bekannt. Es ist dasselbe, nur hier in Mittelfranken ist dieser Name stärker verbreitet.

Vom Fremdenverkehrsamt Baiersdorf sowie vom Museum war uns für unser Abendessen die Gaststätte "Storchennest" empfohlen worden. Also haben wir dort für uns (ca. 25 - 28 Personen) reserviert. Es war keine gute Empfehlung. Service und vor allem Qualität der Speisen sind noch sehr verbesserungsfähig. Wir waren alle etwas sauer und haben dies am nächsten Tag auch den offiziellen Stellen mitgeteilt. Es reicht, wenn wir hier negative Erfahrung gemacht haben. Bei Fremden würde man sich nur blamieren.


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