ECCErlanger Campingclub e.V. im ADAC

Ausfahrten 2003

Ancampen am Ammersee


Die Erdfunkstelle Raisting (Teilansicht)
Bei herrlichem Wetter fuhren wir bereits am Dienstag auf den Campingplatz St. Alban bei Dießen. Die anderen kamen erst am nächsten Tag. Das schöne Wetter hielt an. Am 1. Mai war zwar der offizielle Beginn der Rallye, aber außer einer Begrüßung war für diesen Tag nichts weiter vorgesehen. Mit einer Gruppe bei herrlichem Sonnenschein an einem 1. Mai gemeinsam etwas zu unternehmen, ist nahezu unmöglich. Aus diesem Grund verbrachten die einzelnen den Tag nach eigenem Ermessen. Gisela und ich machten eine Fahrradtour um den Ammersee.
Für den nächsten Tag war eine Führung durch die Erdfunkstelle Raisting geplant. Bei Regen hätte sie ausfallen müssen, aber Petrus hatte ein Einsehen; es kamen nur ein paar Tropfen. Eigentlich war damit auch unser gemeinsames Schmalzbrotessen in Frage gestellt, aber es regnete nicht (mehr), die Sonne kam raus und wir hatten einen gemütlichen gemeinsamen Abend auf dem Campingplatz.

Kloster Andechs
Am nächsten Tag ging's schon früh mit dem ersten Schiff von Dießen nach Herrsching und von dort weiter zu Fuß nach Andechs. Das Wetter war zwar am Anfang noch kühl und durchwachsen, wurde aber im Laufe des Tages wieder bestens. Regenschirme und -jacken konnten im Rucksack bleiben. Nach einer Maß des guten Andechser Dunkels (oder auch mehr) und einer deftigen Brotzeit ging's zu Fuß wieder nach Herrsching zurück. Von dort fuhr dann das Schiff nach Dießen und bis zum Campingplatz waren es von der Anlegestelle auch nur noch 2,2 km. Abends waren aber die meisten sehr müde und zogen sich früh in ihre Wohnwagen zurück.
Der Sonntag war das offizielle Ende der Veranstaltung und die meisten mussten auch wieder nach Hause fahren. Nur wenige blieben noch auf dem Platz, bei angekündigten Temperaturen um 30°C für die nächsten Tage sicherlich die Glücklicheren.
Generell kann man sagen, dass der Start in die Campingsaison 2003 für uns ein voller Erfolg war. Wir waren übrigens mit 12 Einheiten sehr gut vertreten.

Treffen auf dem Cpl. Kratzmühle


Gemütliche Kaffeetafel
"Quer über Bayern hängt ein schmales aber kompaktes Wolkenband, aus dem es immer wieder zu Schauern kommen kann...". So lautete der Wetterbericht am Samstag Morgen und wir waren genau im Zentrum des Wolkenbandes. Dabei hatte es am Freitag Abend noch ganz vernünftig ausgesehen. Einige waren schon in dem großen Baggersee direkt neben dem Campingplatz baden gewesen und wir konnten noch lange abends draußen sitzen. Aber Petrus hatte ein Einsehen und ließ das Wolkenband doch nach Osten abziehen, sodass gegen Mittag die Sonne ungehindert zum Campingplatz durchkam. Bei Temperaturen von mehr als 30°C musste dann wieder der Baggersee herhalten.
Ansonsten war es eine ruhige und harmonische Ausfahrt, an der 10 Einheiten teilnahmen. Bei der Kaffeetafel und beim gemeinsamen Abendessen auf dem Platz hatten sich unsere Geburtstagskinder als Sponsoren bereitgestellt und auch das Wetter spielte mit. Die große Hitze ließ sowieso keine große Wanderung oder ähnliches zu.
Nach der Verabschiedung am Sonntag fuhren die meisten wieder nach Hause, einige blieben aber noch für einen Kurzurlaub auf diesem wirklich sehr schön und ruhig gelegen Campingplatz.

Abcampen auf dem Cpl. Escherndorf


Im Weinkeller
Nachdem der Sommer sein Jahressoll an Sonnenstunden weit übertroffen hatte und auch neue Hitzerekorde in Deutschland zu verzeichnen waren, hatten auch wir beim Abcampen herrliches Campingwetter. Die Tagestemperaturen lagen noch über 30°C im Schatten (nachts allerdings nur noch 7,5°C). Daneben stand die Veranstaltung aber ganz im Zeichen des Weines.
1998 hatten wir bereits beim Weingut Clemens Fröhlich eine Weinprobe gehabt. Damals konnte uns die Chefin Ingrid Fröhlich mit ihrem Wissen über Wein und Weinanbau voll überzeugen. Dieses Mal führte die Weinprobe ihr Mann durch und auch er zeigte, dass er ein Fachmann ist. Nach einer ausgiebigen Brotzeit und einigen Gläsern Wein ging's zu einem Verdauungsspaziergang in den Weinkeller. Hier wurde uns der ganze Weg von der Traube bis in die Flasche erläutert. Danach konnten wir die Ergebnisse der letzten Jahre ausgiebig probieren. Es war schon lange dunkel und sehr ruhig, als wir wieder auf dem Campingplatz eintrafen.
Am Samstag war ausschlafen angesagt. Einige machten morgens noch eine Fahrradtour, die meisten blieben aber auf dem Platz. Unsere nachmittägliche Kaffeetafel fand im Schatten großer Bäume statt, in der Sonne zeigte das Thermometer inzwischen über 50°C. Später fuhren wir dann mit der Fähre nach Nordheim zum Bremserfest der Genossenschaft. Da die letzte Fähre zurück aber bereits um 20 Uhr ging, waren alle wieder rechtzeitig auf dem Campingplatz. Die meisten zogen es vor, nach der 'kurzen' Nacht davor, rechtzeitig ins Bett zu gehen, die letzten erlebten aber Mitternacht noch in der Camping-Gaststätte.
Am Sonntag wurde noch der bestellte Wein auf den Platz geliefert. Danach konnte bei Sonnenschein und wolkenlosem Himmel alles trocken verpackt werden, bevor die meisten gegen Mittag den Platz Richtung Heimat verließen. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung und ein Besuch des netten Ehepaares Fröhlich wird sicherlich eines Tages wieder auf unserem Plan stehen. Weitere Bilder gibt's in unserem Fotoalbum.
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