ECCErlanger Campingclub e.V. im ADAC

Ausfahrten 2020

Ancampen auf dem Cpl. Bamberg

Auch dieses Jahr wütete das Corona-Virus noch in Deutschland und wir befanden uns mal wieder in einem "Lockdown". Campingplätze waren geschlossen, Ausflugsstätten ebenso und sonstige Events wie Dampfeisenbahn fanden auch nicht statt.
Damit fand das Ancampen bereits weit vor dem Beginn ein Ende und wurde erst garnicht ausgeschrieben. Vielleicht klappt es ja 2022.


ECC-Sommerausfahrt auf den Campingplatz Gitzenweiler Hof in Lindau i. B.

Bei schönem Sommerwetter trafen wir uns abends auf der Terrasse der Gaststätte auf dem Campingplatz. Es sollte eine richtige Sommerausfahrt werden, Schattenplätze waren gesucht.

Nach der obligatorischen Begrüßung an der Fahne (ja, wir hatten dieses Mal unsere neue Fahne gehisst) fuhren wir mit dem Stadtbus in die Innenstadt. Mit der im Fremdenverkehrsbeitrag enthaltenen Bodensee-Card war die Benutzung der Busse kostenlos und wir nutzten sie täglich. Private PKWs wurden nicht benötigt. Vor 3 Jahren hatten wir im Rahmen einer vom Münchner Caravan-Club durchgeführten Veranstaltung zwar schon einmal eine Stadtführung in Lindau gehabt. Aber nachdem es damals durchgehend regnete war es dieses Mal deutlich angenehmer. Coronabedingt waren auch deutlich weniger Touristen in der Stadt, was es für die vorhandenen einfacher machte. Nachdem wir mitten in der Stadt im Außenbereich einer Gaststätte gut zu Mittag gegessen hatten gingen wir gemeinsam in Richtung Bahnhof. Dort besuchten wir im Kunstmuseum noch die Sonderausstellung Marc Chagall Paradiesische Gärten. Wieder auf dem Campingplatz fanden wir auch noch eine schattige Ecke für unsere gemeinsame Kaffeetafel. Da wir bereits alle gegen SARS-CoV2 geimpft waren, brauchten wir uns um Abstandsregeln usw. nur wenig Gedanken zu machen.

Am nächsten Tag hatten wir eine Wildkräuterführung mit umfangreicher Verkostung bei Frau Heidi Prinz in Stockenweiler. Leider ist die Kommunikation zwischen Stadt- und Regionalbusfahrern verbesserungswürdig. Unser Stadtbus hatte schon bei der Abfahrt am Campingplatz ein technisches Problem was dazu führte, dass wir mit 5 Minuten Verspätung an der Endhaltestelle ankamen - und der Regionalbus schon weg war. Nachdem der nächste erst in über einer Stunde fuhr, spielte Herr Prinz mit seinem PKW Taxi und fuhr uns im Pendelverkehr von der Haltestelle zur Führung. Es wurde, auch durch die sehr sympathische Art von Heidi, noch ein lehrreicher Tag. Zum Essen gab es frisch gebackenes Brot sowie von uns unter fachkundiger Anleitung hergestellter Butter, frischen Kräuter-Produkten und Getränken. Es wurde jedenfalls jeder satt und geschmeckt hat es auch.
Dass es auch kundenfreundlich geht, bewies uns die Fahrerin des Regionalbusses auf der Rückfahrt. Die ließ uns an einer Stelle aussteigen, von der wir fast beim Campingplatz, aber zumindest bei einer Stadtbus-Haltestelle davor waren und erklärte uns den Weg. Somit ersparte sie uns den Umweg und den Zeitaufwand durch die Stadt und über den zentralen Umsteigeplatz. Wir waren dadurch wieder zeitig auf dem Campingplatz und konnten uns noch im Schatten eines Baumes zusammensetzen.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Wochenmarktes in Wangen/Allgäu. Auch dieser war mit unserer Bodensee-Card und den angeschlossenen Bussen gut erreichbar. Es ist zwar kein großer aber dafür sehr praxisnaher Markt, der von der Bevölkerung gut angenommen wird. Wir deckten uns mit frischen regionalen Produkten ein, gingen noch etwas essen und fuhren dann mit den Bussen wieder zum Campingplatz zurück. Da wir dadurch schon früh am Nachmittag wieder zurück waren, nutzen viele die Zeit noch für einen Besuch im platzeigenen Freibad.

Am Donnerstag ging es mit dem Stadtbus zum Hafen und von dort mit dem Schiff weiter nach Nonnenhorn. Thema des Tages und der Führung: "Käse trifft Wein". Begrüßt wurden wir mit einem Glas Bodensee-Secco und erfuhren dabei einiges über das kleine Weinanbaugebiet Bodensee. Im Ort gibt es noch einen großen und über 400 Jahre alten Torkel (Weinpresse). Hier gab es auch wieder diverse Wein- und Käsesorten zum Probieren. Nach einem guten und ausgiebigen Mittagessen in einer Gaststätte in Nonnenhorn ging es danach mit dem Schiff wieder zurück nach Lindau. Einige nutzten die Zeit noch, um in Lindau einzukaufen bevor wir uns später wieder auf dem Campingplatz trafen.

Für den Freitag hatten wir Karten zur Landesgartenschau gekauft. Deshalb fuhren wir gemeinsam zum Eingang. Leider war die Eingangsbeschilderung unübersichtlich, sodass einige bis zum Bahnhof weiterfuhren. Hier zeichnete sich die Busfahrerin nicht gerade durch Kundenfreundlichkeit aus. Deshalb verzögerte sich der Start unserer Führung etwas. Aber die Ausstellung ist überschaubar, deshalb kamen wir nicht in Zeitnot. Nach der offiziellen Führung konnte sich jeder noch selbst umschauen und ggf. etwas essen oder einkaufen. Die Rückfahrt zum Campingplatz organisierte jeder in eigener Regie, mit der Bodensee-Card ja kein Problem. und so langsam kannten wir uns ja mit den Bussen aus.

Pandemiebedingt wurden zwar keine Bodensee-Rundfahrten angeboten aber es gab eine Alternative. Wir fuhren mit dem normalen Kursschiff von Lindau über Wasserburg ins schweizerische Rorschach. In der Schweiz waren die Regeln lockerer, sodass es auf dem Schiff auch eine Verköstigung gab. Über Bordlautsprecher erfuhren wir auch viel Wissenswertes über die Region und den See. Von Rorschach ging es dann direkt wieder nach Lindau.
Für den Abend hatten wir wieder unseren großen Topf mitgenommen und nachdem jeder etwas zum gemeinsamen Abendessen beigetragen hatte, wurden auch alle satt. Bei diesem warmen Wetter wollte eh noch keiner in sein mobiles Zuhause. Am nächsten Morgen wurden wir dann sehr früh durch ein sehr lautes aber kurzes Gewitter geweckt. Damit wurde es dann auch nicht mehr so heiß.

Der Sonntag stand im Zeichen von Abbau, Aufräumen und nach Hause fahren. Insgesamt war es eine schöne Ausfahrt an der neben 8 Einheiten des ECC auch 5 Einheiten des ehem. Münchner Caravan-Clubs als Gäste teilnahmen. Wie immer wurden auch viele Bilder gemacht. Diese gibt es wieder in unserem Fotoalbum.

Abcampen auf dem Camping- und Freizeitpark LuxOase in Kleinröhrsdorf bei Dresden


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